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Regionalisierung des Organallokationssystems

Zur Zukunft einer einheitlichen Warteliste in der Transplantationsmedizin

Seit dem Inkrafttreten im Jahre 1997 unterliegt das deutsche Transplantationsgesetz gesetzgeberischen Maßnahmen zur Steigerung des Organaufkommens, die ohne den erhofften Erfolg blieben. In den letzten Jahren drehte sich der politische Diskurs um die Einführung der Widerspruchslösung - während auf den Wartelisten schwer kranke Menschen stehen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Die Untersuchung analysiert erstmalig eine Regionalisierung des Allokationssystems und zeigt im Ergebnis auf, dass eine solche unter bestimmten Voraussetzungen eingepflegt werden kann und zu einer Steigerung des Organaufkommens führt. Es wird ein teildezentralisierter Modus vorgeschlagen, der ohne Systemänderungen in die bestehende Praxis integriert werden kann.

Januar 2025, ca. 240 Seiten, Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht, Bd. 62, Deutsch
Nomos
978-3-7560-1767-6

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