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Die Grenzen zwischen Paternalismus und Liberalismus im modernen Rechtsstaat

Eine neue Perspektive im Rahmen der postmortalen Organspende

Das zentrale Element des "Rechtspaternalismus" ist nicht der Schutz des Einzelnen vor Selbstschädigung, sondern der staatliche Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht und die Autonomie des Individuums. Rechtspaternalismus ist eine unvermeidliche Folge des Rechtssystems und kann nicht abgeschafft werden, solange dieses System besteht. Daher müssen die genauen Grenzen solcher Eingriffe festgelegt werden. Bei postmortalen Organspenden sind drei Aspekte wichtig: der Staatspaternalismus, der Schutz von Rechtsgütern und die Duldungspflicht im Notstand. Diese Grenzen zeigen auch die Grenzen des Rechtsliberalismus auf. Ziel dieser Arbeit ist es, neue Lösungsansätze aufzuzeigen. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

März 2026, ca. 330 Seiten, Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht, Bd. 65, Deutsch
Nomos
978-3-7560-2221-2

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