Rechtsrahmen des Neugeborenen-Screenings – vom etablierten Verfahren zur Genomanalyse

unter vergleichender Betrachtung der Rechtslage in Deutschland und Frankreich
Das menschliche Erbgut enthält hochsensible persönliche Informationen. Eine Genomanalyse im Rahmen des Neugeborenen-Screenings birgt das Potenzial, die Gesundheitsversorgung bereits früh zu verbessern, ist jedoch zugleich mit erheblichen Risiken verbunden. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die geltende Rechtslage zur Einführung eines genomischen Neugeborenen-Screenings und vergleicht die einfachgesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Frankreich. Im Fokus stehen der rechtliche Rahmen der Durchführung, die feststellbaren genetischen Merkmale sowie datenschutzrechtliche Fragen, insbesondere zur Verarbeitung genetischer Daten zu Forschungszwecken. Abschließend werden Anpassungsvorschläge des geltenden Rechts erörtert.
März 2026, 493 Seiten, Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht, Bd. 70, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3914-2

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