Die ausschließliche Fernbehandlung

Rechtlicher Rahmen und Reformbedarf
Die ausschließliche Fernbehandlung ist in Deutschland inzwischen flächendeckend berufsrechtlich zulässig. Sie besitzt das Potenzial, den traditionell physischen Behandlungsprozess grundlegend zu verändern, strukturellen Defiziten zu begegnen und die medizinische Versorgung nachhaltig zu gewährleisten und zu verbessern. In der Untersuchung werden zentrale Rechtsfragen der ausschließlichen Fernbehandlung analysiert und darauf aufbauend Auslegungshilfen sowie Reform- und Änderungsvorschläge erarbeitet. Neben berufsrechtlichen Determinanten steht insbesondere die Beurteilung der (haftungsrechtlichen) Standards der Fernbehandlung, der wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen und die Einordnung im EU-internationalen Kontext im Fokus.
Juli 2026, ca. 332 Seiten, Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht, Bd. 71, Deutsch
Nomos
978-3-7560-4272-2

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