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Regionale Marken und Konsumentenverhalten

Konsequenzen für die Markenführung
Mit der zunehmenden Globalisierung lassen sich verschiedene Strategien der Markenhersteller beobachten. Einerseits werden Markenportfolios stark reduziert bzw. Marken internationalisiert, andererseits akquirieren Unternehmen "regionale Schätze" und nehmen dabei sogar Kannibalisierungseffekte in Kauf.

Anja Geigenmüller nutzt die Region der neuen deutschen Bundesländer, um den Einfluss der Markenherkunft auf die Wahrnehmung regionaler Marken zu untersuchen. Sie zeigt, dass regionale Marken an Marktbedeutung gewinnen und die Relevanz nationaler Marken in Frage stellen werden. Daraus leitet sie marken- und vor allem kommunikationspolitische Strategien zur Führung regionaler Marken in regionalen und überregionalen Märkten ab. Unter anderem wird dargestellt, welche strategische Rolle regionale Marken für internationale Markenunternehmen im Rahmen von Mehrmarkenstrategien spielen können und welche Konsequenzen damit verbunden sind. Die Erkenntnisse sind nicht nur für den deutsch-deutschen Markt, sondern auch für das Marketing im Rahmen der EU-Osterweiterung relevant.
novembre 2003, env. 208 pages, Integratives Marketing - Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis, Allemand
Dt. Universitätsvlg.
978-3-8244-7897-2

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