
Schranken der anwaltlichen Werbung
Begriff, Anwendung und Grundrechtskonformität
Von:
Laura Bircher| Umfassende Analyse der rechtlichen Grenzen anwaltlicher Werbung in der Schweiz | |
| Orientierungshilfe für Gesetzgeber und Praxis im Umgang mit neuen Werbeformen | |
| Kritische Würdigung der aktuellen regulatorischen Herausforderungen für Anwaltswerbung im digitalen Zeitalter |
Die anwaltliche Werbung in der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert: Vom strikten Werbeverbot hin zu einer liberalisierten, aber weiterhin regulierten Praxis. Im Zentrum dieser Entwicklung steht Art. 12 lit. d BGFA, der den rechtlichen Rahmen zulässiger Anwaltswerbung definiert. Die vorliegende Arbeit bietet eine fundierte und systematische Analyse dieser Bestimmung aus verfassungs- und verwaltungsrechtlicher Sicht. Sie zeigt auf, welche Freiheiten bestehen, wo die rechtlichen Grenzen liegen und inwiefern die Grundrechte der Anwältinnen und Anwälte betroffen sind. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der digitalen Transformation: Anhand konkreter Beispiele wie Websites, Suchmaschinenwerbung und sozialen Netzwerken wird geprüft, ob die bestehenden Regelungen den heutigen Anforderungen noch gerecht werden. Die Arbeit liefert damit nicht nur eine vertiefte rechtliche Einordnung, sondern auch eine praxisnahe Orientierung für Anwaltschaft, Behörden und Gesetzgeber im Umgang mit modernen Werbeformen.
Mai 2026, ca. 392 Seiten, broschiert, Abhandlungen zum schweizerischen Recht ASR / Etudes de droit suisse EDS, Bd. 849, 1. Auflage, Deutsch
Stämpfli Verlag AG
9783727226359
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