Internationale Gerichtsstandsvereinbarungen und Schadenersatz
Eine Untersuchung zum Schadenersatzanspruch wegen der Verletzung einer internationalen Gerichtsstandsvereinbarung nach schweizerischem Recht
Im transnationalen Rechtsverkehr werden kaum noch Verträge ohne Gerichtsstandsvereinbarung geschlossen. Wird im Streitfall ein anderes als das vereinbarte Gericht angerufen, entstehen der abredewidrig beklagten Partei beim Versuch, die Gerichtsstandsvereinbarung durchzusetzen, oftmals erhebliche Kosten. Diese trägt sie je nach Prozesskostenregelung der lex fori ungeachtet des Verfahrensausgangs selbst. Diese Zürcher Dissertation untersucht, ob die Verletzung internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen nach schweizerischem Recht Schadenersatzansprüche aus Vertrag auslösen kann. Sie zeigt, dass sich hinter dieser simpel anmutenden Frage komplexe Detailfragen auf mehreren Ebenen – Prozessrecht, materielles Recht, IPR und IZPR – verbergen. Dabei entwickelt sie Lösungsvorschläge, die wissenschaftlich fundiert und praxistauglich sein sollen.
Oktober 2026, ca. 479 Seiten, Zürcher Studien zum Privatrecht, Bd. 326, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-9613-3
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