Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Mitbestimmung: Mehr Demokratie oder Sozialpolitik auf dünnem Eis?

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Sparkassenwesens

Die Mitbestimmung im kollektiven Arbeitsrecht wird häufig mit dem Schlagwort 'Mehr Demokratie wagen!' in Verbindung gebracht. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass dies bereits vom Ansatz her falsch ist: Zwar mögen Mitbestimmung und Demokratie einander verwandt sein, sie sind jedoch nicht deckungsgleich. Vielmehr setzt das Demokratieprinzip der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst und in Unternehmen der öffentlichen Hand Grenzen, die vom Gesetzgeber, aber auch in der Verwaltungspraxis (v.a. bei der Rechtsformwahl und der Gestaltung von Gesellschaftsverträgen) zu beachten sind. Funktional ist das Demokratieprinzip insoweit den Grundrechten privater (Anteils-)Eigner vergleichbar.

Einen besonderen Fokus legt der Autor auf den Bereich der Sparkassen, der von den sog. freien Sparkassen abgesehen ebenfalls zum öffentlichen Dienst zählt. Insoweit wird aufgezeigt, dass hier die Vorgaben der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung (nahezu) flächendeckend nicht beachtet werden.

août 2024, 260 pages, Abhandlungen zum deutschen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht, Bd. 22, Allemand
Duncker & Humblot GmbH
978-3-428-19279-3

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