Abtretungsmodelle im Zivilprozess
Die gebündelte Anspruchsdurchsetzung mittels Inkassozession, objektiver Klagenhäufung und Prozessfinanzierung
Von:
Heisch, MartinWährend eine der zentralen rechtspolitischen Diskussionen um die Frage kreist, inwieweit das schweizerische Zivilprozessrecht durch (echte) Instrumente kollektiven Rechtsschutzes zu ergänzen ist, versprechen Abtretungsmodelle bereits nach geltendem Recht eine Möglichkeit, gleichgerichtete Ansprüche gebündelt durchzusetzen. Die Erfahrungen mit (i) Rechtsverfolgungsgesellschaften in Deutschland und insbesondere (ii) mit der sogenannten «Sammelklage österreichischen Rechts» zeigen, dass das Modell in gewissen Konstellationen Potenzial birgt. Als erste Arbeit überhaupt untersucht die vorliegende Dissertation deshalb anhand der charakteristischen Elemente des Abtretungsmodells, inwieweit dieses im schweizerischen Zivilprozess nutzbar gemacht werden kann und welche Stolpersteine es dabei zu beachten gilt.
Februar 2022, 224 Seiten, Zürcher Studien zum Verfahrensrecht, Bd. 195, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-8405-5
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