SM-Sexualität

Selbstorganisation einer sexuellen Subkultur

Norbert Elb dokumentiert die Selbstorganisation und Emanzipation der SM-Bewegung in den letzten fünfzehn Jahren sowie die sozialen Vorgänge innerhalb dieser Szene. Wie die Schwulen- und Lesbenbewegung gehört die SM-Bewegung zu den Neuen Sozialen Bewegungen und wird von Norbert Elb  als zivilgesellschaftliches Projekt (im Sinne Gramskis) gedeutet. Im Zentrum der SM-Bewegung steht dabei der Einsatz für einen sozialen Raum für eine selbstbestimmte Sexualität verbunden mit der Kritik der Diskriminierung von Mainstream-Normen abweichenden sexuellen Verhaltens. Da Norbert Elb selbst Mitglied der SM-Szene ist, verfolgt er einen nicht-objektivistischen Forschungsansatz und beschäftigt sich damit, wie SM beschrieben und verstanden werden kann, welche soziale Rolle diese Subkultur für die in ihr involvierten SMlerInnen spielt und welche Rückwirkungen die SM-Subkultur auf die Entwicklung der Sexualität und der Selbstwahrnehmung der einzelnen SMlerIn erzeugt.

Juli 2006, 330 Seiten, Beiträge zur Sexualforschung, Deutsch
Psychosozial Verlag GbR
978-3-89806-470-5

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