Sinnliches Erleben in der kindlichen Entwicklung

Zwischenleiblichkeit im Anschluss an D. W. Winnicott

Frühe Erfahrungen, denen psychoanalytische Theorien bei der Entstehung psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle zuschreiben, sind vor allem sinnlich-körperlich. Der Körper ist der reale Träger jeder Symptomatik, auch wenn sich die Psychotherapie vor allem mit den daraus hervorgehenden Imaginationen und Selbstbildern befasst. Die Beiträger*innen erschließen die Bedeutsamkeit des sinnlich-körperlichen Erlebens für die psychische Entwicklung aus einer interdisziplinären Perspektive, die die Trennung von Psyche und Soma wieder zusammenführt. In einer neuen Verknüpfung aus phänomenologischen Perspektiven mit den Zugängen Donald W. Winnicotts entsteht ein neues diagnostisches Verständnis, das den Körper nicht mehr als Objekt, sondern als bedeutungsgebenden Ort des gleichzeitigen Erlebens betrachtet. Mit Beiträgen von Mit Beiträgen von Veronika Garms, Joachim Küchenhoff, Catherine Moser, Ulrich A. Müller, Nele Reuleaux, Jörg Scharff, Sigrid Schrage, Angelika Staehle, Rolf-Peter Warsitz und Uta Zeitzschel

juillet 2026, 206 pages, Bibliothek der Psychoanalyse, Allemand
Psychosozial Verlag GbR
978-3-8379-3463-2

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