Requiem da camera, For St Cecilia, In terra pax
Mit seiner 30. Veröffentlichung für Hyperion widmet sich der Choir of Trinity College Cambridge der
weltlichen Chormusik von Gerald Finzi (1901-1956) und präsentiert zugleich die erste Aufnahme unter
der Leitung seines neuen musikalischen Leiters Steven Grahl. Im Mittelpunkt stehen drei groß angelegte
Chorwerke in Ersteinspielungen neuer Fassungen für Chor und Orgel.
Gerald Finzi zählt zu den bedeutendsten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und steht in der
Tradition von Elgar, Vaughan Williams und Parry. Vor allem seine Chorwerke und Liedzyklen, geprägt von
der engen Verbindung von Musik und englischer Dichtung, sind bis heute fest im britischen Musikleben
verankert.
Die in den 1930er- und 1940er-Jahren entstandenen Werke kreisen um Themen wie Vergänglichkeit, Trost
und menschliches Glück. Das Programm spannt dabei einen Bogen von der festlichen Klangpracht von 'For
St Cecilia' bis zur nachdenklichen Atmosphäre des 'Requiem da camera'. Sämtliche Werke erklingen in neu
edierten Fassungen für Chor und Orgel und eröffnen damit neue Aufführungsmöglichkeiten für Ensembles
unterschiedlicher Größe.
Unterstützt von den preisgekrönten Solisten Hilary Cronin, Gwilym Bowen und Florian Störtz knüpft der
Choir of Trinity College Cambridge an den Erfolg seiner letzten Finzi-Einspielung an, die vom Gramophone
Magazine als 'ein kunstvoll gestaltetes Album' und als 'Trinity in absoluter Bestform' gefeiert wurde.
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