Verfassungs- und unionsrechtliche Grenzen von Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung im Berufungsverfahren

Das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern kann bis heute auf dem Gebiet der Wissenschaft neben den forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG als das wichtigste bundesweite Gleichstellungsprogramm angesehen werden. In Anbetracht stagnierender Grundmittel und einer daraus resultierenden stetigen Unterfinanzierung haben die mit zusätzlichen Mitteln verknüpften Programme an deutschen Hochschulen einen fruchtbaren Boden gefunden. Diese haben ihre Gleichstellungsbemühungen in den letzten Jahren durch ein breites Maßnahmenspektrum deutlich verstärkt, sodass eine tatsächliche Steigerung von weiblichen Wissenschaftlern festgestellt werden kann. Unabhängig von diesem Erfolg darf die Frage der Verfassungsmäßigkeit der aktuellen Entwicklungen jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Hierzu zeigt der Band die Vereinbarkeit praktisch relevanter Maßnahmen mit dem deutschen und europäischen Verfassungsrecht auf.

Dezember 2019, ca. 260 Seiten, Studien zum Internationalen, Europäischen und Öffentlichen Recht, Bd. 30, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-79206-3

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