Spinozas Menschenrechts- und Staatsphilosophie
Baruch de Spinoza (1632-1677), das intellektuelle Zentrum der Radikalaufklärung, findet bis dato in der Rechtswissenschaft des deutschsprachigen Kulturraumes nur vereinzelt Beachtung. Die gegenständliche Arbeit nimmt dieses «Rezeptionsdefizit» (M. Senn) zum Anlass, um Spinozas Staats- und Menschenrechtsphilosophie vor dem Hintergrund der Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im modernen Rechtsstaat darzustellen. Die Erörterung erstreckt sich von Spinozas ontologischen Prinzipien über seine Organisationstheorie bis hin zu seinem auch im Politischen zentralen Begriff der «Freiheit». Die Analyse von Spinozas Philosophie wird dabei insbesondere von einer Kontrastierung mit Thomas Hobbes (1588-1679) und Carl Schmitt (1888-1985) begleitet.
Autor:
Mag. Dr. Harald Spritzendorfer
Januar 2021, 336 Seiten, Zürcher Studien zu Rechts- und Staatsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie, Bd. 12, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-8241-9
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