Multimodale Erlebnisvermittlung am Point of Sale

Eine verhaltenswissenschaftliche Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Wirkungen von Musik und Duft
Der stationäre Einzelhandel steckt in Zeiten extremer Wettbewerbsverschärfung in einer tiefen Krise. Eine Profilierung über die Elemente Sortiment und Preis gestaltet sich als schwierig und die Möglichkeiten des Visual Merchandising sind nahezu ausgeschöpft. Die multimodale Erlebnisvermittlung eröffnet eine viel versprechende Alternative.

Auf der Basis aktueller Erkenntnisse aus der Musik-, Duft-, Wahrnehmungs-, Umwelt-, Gedächtnis- und Neuropsychologie leitet Ralph Salzmann die Überlegenheit der ganzheitlichen, multimodalen Konsumentenansprache ab und weist diese empirisch in mehreren Felduntersuchungen nach. Er zeigt, dass gerade Musik und Duft sich hervorragend für die Ansprache gering involvierter und informationsüberlasteter Konsumenten eignen, da hierbei periphere Wege der Beeinflussung genutzt werden und kaum kognitive Verarbeitungskapazität beansprucht wird. Abschließend gibt der Autor wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Umsetzung der multimodalen Erlebnisvermittlung in der Handelspraxis.
September 2007, ca. 333 Seiten, Forschungsgruppe Konsum und Verhalten, Deutsch
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler, Dt. Universitätsvlg.
978-3-8350-0882-3

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