Die Kunst der Zerstörung

Ästhetiken des Destruktiven im Medienvergleich

Die intentionale Zerstörung von "Form" und "Inhalt", die größtmögliche Reduktion des künstlerischen Materials oder die Auflösung von konventionell sinnstiftenden Strukturen zählen zu den wohl medienreflexivsten Phänomenen innerhalb der ästhetischen Praxis: Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts experimentieren neoavantgardistische Strömungen mit Feuer oder Sprengstoff, Schimmel oder Säure, arbeiten Künstler:innen mit dekonstruktivistischen und destruktiven Verfahren oder setzen sich gar der eigenen körperlichen (Selbst-)Verletzung aus - und machen so die essenziellen medialen Bedingungen von z.B. Architektur, Film, Installation, Literatur, Malerei, Mode, Musik, Performance oder Photographie überhaupt erst sichtbar.

Autres titres de la collection: Medienkomparatistik: Vergleichende Medien- und Kulturforschung | Comparative Media and Culture Studies(Q30) Medienkomparatistik: Vergleichende Medi

Afficher tout

Autres titres sur ce thème