Worüber Juden reden

Zehn Gespräche aus Deutschland

Juden sind meist nur zu bestimmten Anlässen in der deutschen Öffentlichkeit präsent. Etwa dann, wenn der Opfer der NS-Verbrechen gedacht wird oder die politische Lage in Nahost eskaliert. Die Realität jüdischen Lebens erscheint dadurch verzerrt. Wer wissen will, was Juden wirklich beschäftigt, wie sie auf sich selbst und dieses Land blicken, muss ihnen zuhören, wenn sie miteinander sprechen. Die Redakteure der "Jüdischen Allgemeinen" Mascha Malburg und Joshua Schultheis haben jeweils vier Juden für zehn Gespräche zusammengebracht: Juden, die aus der Ukraine und Russland emigriert sind, und Juden, deren Familien seit Generationen hier leben. Juden aus New York oder Tel Aviv, die in Berlin eine Heimat gefunden haben, und Juden, die ihre ostdeutschen Städte nicht der AfD überlassen wollen. Aschkenasische und misrachische, queere und patrilineare Juden. Gemeinsam bilden die Interviews ein einzigartiges Kaleidoskop der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

März 2026, 136 Seiten, Deutsch
Hentrich & Hentrich
978-3-95565-758-1

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