Strategische Krisenkommunikation in Zeiten hybrider Bedrohungen

Leitfaden für Behörden und Sicherheitsakteure

Kommunikation als Voraussetzung staatlicher Handlungsfähigkeit in der Krise

Die sicherheitspolitische Lage hat sich seit 2022 grundlegend verändert. Landes- und Bündnisverteidigung sind wieder reale Rahmenbedingungen staatlichen Handelns und damit auch der Kommunikation. Gleichzeitig nehmen hybride Bedrohungen, Desinformation und digitale Dynamiken deutlich zu. Kommunikation beeinflusst, wie Menschen in kritischen Situationen handeln. Damit ist sie ein sicherheitsrelevanter Faktor.

Dieses Fachbuch zeigt, wie Krisenkommunikation im verteidigungsnahen Kontext zur staatlichen Handlungsfähigkeit beiträgt und dabei weit über klassische PR hinausgeht. Es verbindet fundierte theoretische Grundlagen mit einer klar strukturierten, praxisnahen Systematik, die die föderale Realität Deutschlands ebenso berücksichtigt wie die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren. Im Fokus stehen unter anderem:

  • die Strukturierung von Kommunikation unter Zeitdruck und Unsicherheit
  • die Abstimmung zwischen Verwaltung, Bundeswehr und weiteren Sicherheitsakteuren
  • der Umgang mit Desinformation und digitalen Einflusslagen
  • eine belastbare Architektur für Vorbereitung, Akutphase und Nachsteuerung

Berücksichtigt werden insbesondere die zivil-militärische Schnittstelle sowie die komplexe Akteurslandschaft in Bund, Ländern und Kommunen.

Das Buch richtet sich an Verantwortliche in Verwaltung, Bundeswehr, Polizei, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie an Betreiber Kritischer Infrastrukturen.

Februar 2027, ca. 300 Seiten, Deutsch
Walhalla und Praetoria
978-3-8029-6319-3

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