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Weltunordnung

Die globalen Krisen und die Illusionen des Westens

Mit einem neuen Kapitel zur Weltunordnung in der Ära Trump

Carlo Masala beschreibt in diesem Buch die Illusionen des Westens: die Illusion, die Globalisierung würde automatisch zur Verbreitung der Demokratie führen, die Illusion einer zunehmenden Verrechtlichung der internationalen Beziehungen, aber auch die Illusion, durch militärische Interventionen ließen sich Demokratie und Stabilität exportieren. Seit der Niederlage in Afghanistan und Putins Krieg gegen die Ukraine stehen die Grundlagen unserer Außen- und Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand. Was muss sich ändern, damit wir in der neuen Weltunordnung bestehen können?

Nach dem Ende des Kalten Krieges hofften die USA und ihre Verbündeten, das internationale System gemäß den eigenen Vorstellungen umgestalten zu können. Doch anstatt Ordnung zu stiften, wurde Chaos geschaffen. Der Traum von der Verwestlichung der Welt ist heute ausgeträumt. Zurück bleibt eine durch Multipolarität, Blockbildung und Unsicherheit geprägte Weltunordnung, die die internationale Politik noch lange bestimmen wird. Auf welche Herausforderungen müssen wir uns in Deutschland und Europa einstellen? Welche Machtmittel stehen uns zur Verfügung? Wir brauchen, so lautet die zentrale These von Carlo Masala, einen realistischen Blick auf die internationalen Beziehungen, der sich von Illusionen befreit, die geostrategischen Gegebenheiten berücksichtigt und wieder lernt, die Sprache der Macht nicht nur zu lesen, sondern sie auch zu sprechen.

Juli 2026, ca. 199 Seiten, Beck Paperback, Bd. 6249, Deutsch
Beck, C H
978-3-406-85332-6

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