Verschwörungssemantik zwischen Krise und Routine

Zur Wissenssoziologie der Debatten um die Corona-Pandemie

Sebastian Klimasch analysiert die Debatten um Verschwörungstheorien während der Corona-Pandemie als sozialen Prozess wechselseitiger Delegitimierung und sozialer Schließung. Aus phänomenologisch fundierter wissenssoziologischer Perspektive werden drei Schließungslogiken - Moralisierung, Pathologisierung und Dehumanisierung - typologisch unterschieden. Die Arbeit entwickelt damit eine Heuristik zur Analyse gegenwärtiger Polarisierungsprozesse, die über den Kontext der Pandemie hinaus genutzt werden kann.

August 2026, 289 Seiten, promotion, Bd. 17, Deutsch
Budrich
978-3-8474-3437-5

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