Venture Capital aus Investorensicht

Entscheidungstheoretische Analyse von Strukturen und Vertragsklauseln

Nicht nur in den USA, auch in Europa haben sich im letzten Jahrzehnt Venture-Capital-Fonds etabliert, die die Gründungs- und Frühphasenfinanzierung junger, risikoreicher Unternehmen ermöglichen. Allerdings hatte der Einbruch an den Technologiebörsen drastische negative Auswirkungen auf die Venture-Capital-Märkte. Michael Krecek gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Venture-Capital-Märkte. Er zeigt die typischen Strukturen der Verträge zwischen Investoren und Venture-Capital-Gesellschaften auf und analysiert sie mit verschiedenen stochastischen, gleichgewichtstheoretischen und spieltheoretischen Modellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vergütungsmodelle zur Steuerung der Venture-Capital-Gesellschaft. Es wird deutlich, unter welchen Umständen Venture-Capital-Gesellschaften im Interesse der Investoren handeln und wann sie abweichende Interessen verfolgen. Der Autor vermittelt ein neues Verständnis der gängigen Vergütungsmodelle und Steuerungsgrößen im Venture-Capital-Geschäft und gibt Anregungen zur optimalen Vertragsgestaltung.

Juli 2005, ca. 165 Seiten, Schriftenreihe der HHL Leipzig Graduate School of Management, Deutsch
Dt. Universitätsvlg.
978-3-8350-0066-7

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