Umkämpfte Erneuerung

Brüche und Kontinuitäten im Hochschulumbau Ost

Wissenschaft im Umbruch

Nach 1990 galten die Pädagogischen Hochschulen der DDR als besonders ideologiebelastet, im Gegensatz zu den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, die als systemfern wahrgenommen wurden. Dorothea Horas untersucht diese Diskrepanz am Beispiel der Hochschulen in Potsdam und Halle (Saale) und betrachtet die Handlungsspielräume lokaler Akteur:innen vor, während und nach 1989/90. Sie beleuchtet die politische Einbindung des Personals in den 1980er-Jahren und seinen (hochschul-)politischen Einfluss ab 1989/90. Obwohl die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu DDR-Zeiten nicht systemferner als andere Fächer waren, konnten sie ab 1989/90 stärkeren Einfluss auf die Hochschulpolitik nehmen.

Band 14 der Reihe 'Kommunismus und Gesellschaft'

In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

November 2025, 392 Seiten, Kommunismus und Gesellschaft, Bd. 14, Deutsch
Ch. Links
978-3-96289-245-6

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