Tractatus organismo-philosophicus

Dokumentation und Leidenschaft

Ludwig Wittgenstein und Herbert Auer-Welsbach ähneln sich in vielem. Sie kamen beide aus wohlhabendem Haus, hatten zu einem Elternteil ein schwieriges Verhältnis und wurden zu stillen Rebellen. Beide waren Grundlagenforscher und Lehrer und wohnten in einsamen Hütten. Was sie unterscheidet, ist ihr Temperament und die philosophische Herangehensweise. Wittgenstein zeichnet sich durch seine Fragehaltung und einen elaborierten Schreibstil aus. Auer-Welsbach ist ein Dokumentierender: Er berichtet über die theoretischen Muster des Menschen, wie sie sich im funktionalen Zusammenhang des Organismus und seines Umfelds zeigen. Im Fokus seiner Untersuchungen steht die Dokumentation eines theoretisch Dokumentierenden.

Juni 2026, 160 Seiten, Deutsch
Passagen
978-3-7092-0659-1

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