Die unerfüllbare Sehnsucht nach Gewissheit

Ideale, Modelle und die sogenannte künstliche Intelligenz

Verloren hat er aber nicht seine Sehnsucht nach Gewissheit. Sie zu stillen versucht der Mensch, indem er sich 'Idealität' unterwirft oder sich sogenannten 'Tatsachen' unterstellt. Und besonders die Moderne scheint ihm eine neue Form von Gewissheit zu liefern: in Form der angeblichen Unbezweifelbarkeit naturwissenschaftlicher Modelle oder von Befunden, wie sie
künstliche Intelligenz hervorbringt.


Dass dieses Bestreben angesichts der Beschaffenheit der vorgefundenen Welt in die Irre geht, zeigt Martin Mosimann in seinem neuen Buch. Vielmehr gilt es, gegenüber 'Idealen' und 'Tatsachen' eine eigenständige Position zu finden. Dabei muss der Mensch jedoch auf Gewissheit verzichten: Er kann nur versuchen, sich gut verantwortete Positionen zu erarbeiten.

Juni 2026, 242 Seiten, Broschiert, Deutsch
schwabe
978-3-7965-5601-2

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