Theoretisches Leitkonzept zur Beurteilung von Change-Prozessen

Die erfolgreiche Gestaltung und Begleitung komplexer organisationaler Transformationsprozesse stellt Unternehmen und Führungskräfte in einer dynamischen Arbeitswelt vor tiefgreifende Herausforderungen. Häufig scheitern strategische Change-Maßnahmen jedoch an einem entscheidenden blinden Fleck: der strikten Trennung zwischen ökonomisch-strukturellen Systemzielen und den psychosozialen Bedürfnissen der Belegschaft. Das von Horst Siegfried Kolb entwickelte "Theoretische Leitkonzept zur Erforschung von Change-Prozessen" schließt diese wesentliche Lücke an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschungstiefe und praktischem Management. Durch eine innovative Synthese etablierter Diagnosewerkzeuge wie SWOT, SOAR, SCORE und NOISE entsteht ein ganzheitliches Navigationsinstrument für die organisationale Praxis. Das Herzstück dieses Werks bildet eine schrittweise, direkt anwendbare Gebrauchsanweisung für ein zweistufiges, trianguliertes Forschungsdesign. Mittels spiegelbildlich konstruierter Frage-Tandems gelingt eine methodisch kontrollierte Verknüpfung der subjektiven Erste-Person-Perspektive der Akteure mit der sachlogischen Dritte-Person-Perspektive des Gesamtsystems. Auf die qualitative Exploration und theoriegeleitete Hypothesengenerierung folgt im zweiten Schritt eine rigorose quantitative Absicherung der Befunde. Ein mathematisch fundiertes Bewertungsschema filtert indifferente Meinungsbilder über einen exakt definierten neutralen Korridor konsequent heraus und legt reale Konsensdichten sowie Polarisierungen trennscharf offen. Anwender und Forschende erhalten somit ein reliables, datengestütztes Fundament zur Ableitung nachhaltiger, praxisorientierter Handlungsempfehlungen. Dieses Buch versteht sich als unverzichtbares Standardwerk für alle, die transformationalen Wandel nicht dem Zufall überlassen, sondern evidenzbasiert, zukunftsfähig und human steuern wollen.

Oktober 2026, ca. 56 Seiten, Deutsch
Grin Verlag
978-3-389-20886-1

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