Submissionsabreden zwischen Kartell- und öffentlichem Beschaffungsrecht

Submissionsabreden zählen zu den gravierendsten Wettbewerbsverstössen. Ihre Verfolgung lag bislang im Fokus des Kartellrechts, das mit direkten Sanktionen über ein wirksames Instrument verfügt. Seit der Revision des öffentlichen Beschaffungsrechts können auch Vergabestellen fehlbare Unternehmen schweizweit mit Vergabesperren und Bussen sanktionieren. Die Einführung dieser Sanktionen wirft grundlegende Fragen auf, etwa nach der Vereinbarkeit einer doppelten Verfolgung und Sanktionierung mit dem nebisinidem-Grundsatz. Das Werk analysiert das neue Sanktionsregime und sein Zusammenspiel mit dem kartellrechtlichen System und entwickelt auf Grundlage von Gesetz, Rechtsprechung und Rechtsvergleich praxisnahe Lösungen für koordinierte Verfahren und verhältnismässige Sanktionen. Es richtet sich an Behörden, Gerichte, Anwaltschaft sowie Unternehmen und Beratende im öffentlichen Beschaffungswesen.
September 2026, ca. 529 Seiten, Deutsch
Dike
978-3-03891-882-0

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