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Schwyzerische Strafrechtspraxis 1772-1851

Kantonale Rechtsprechung zwischen Mittelalter und Moderne, Tradition und Kodifikation, Rechtsgewohnheit und Gesetz
Die Arbeit zeichnet die Entstehung eines modernen Staatswesens nach und widerlegt manche überkommene Vorstellung über die Schwyzer Strafrechtsgeschichte. Sie liefert einen grundlegenden Beitrag zum besseren Verständnis der Eigentümlichkeiten einer kodifikationslosen, aber dennoch in einem kodifikationsfreundlichen Umfeld tätigen Rechtsprechung im Spannungsfeld zwischen mündlich und schriftlich überlieferten Rechtsquellen. Als Quellenstudie kritisiert sie die bisherige Fixierung auf die Kodifikationsgeschichte einzelner Kantone und greift zugleich aktuelle Kategorienbildungen der rechtshistorischen Forschung auf. Die Arbeit bietet eine Fülle an Einzelbeobachtungen, die nicht nur für (rechts-)historisch Interessierte aufschlussreich sind, sondern auch für künftige Forschungen wichtige Grundlagen geben.
September 2015, 870 Seiten, Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft, Bd. 99, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-7368-4

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