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Paulus im Plural

Paulinische Identitätskonstruktionen im Galaterbrief aus sozialpsychologischer Perspektive

Wie kann man aus einer Minderheitenposition heraus Identität stiften und Einfluss nehmen? Die Untersuchung von Theresa Ullmann verbindet sozialpsychologische Theorie mit biblischer Exegese und untersucht den Galaterbrief als Zeugnis paulinischer Identitätskonstruktion. Im Zentrum steht die Frage, wie Paulus seine eigene Position und die seiner Gemeinden theologisch und sozialpsychologisch legitimiert. Der Blick richtet sich dabei auf Themen wie Gruppenzugehörigkeit, Fremd- und Selbstwahrnehmung sowie auf Strategien des Minderheiteneinflusses. Der Galaterbrief erweist sich so nicht als rein theologisches, sondern auch als kommunikatives Dokument - mit aktuellen Einsichten zur Dynamik von Identität, Gemeinschaft und Überzeugungskraft.

Dezember 2025, 428 Seiten, gebunden, Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, Bd. Band 188, Deutsch
Vandenhoeck u. Ruprecht
978-3-525-50249-5

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