Missbrauchsfälle bei der Rückerstattung der Verrechnungssteuer

Missbrauchsfälle bei der Rückerstattung der Verrechnungssteuer

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Steuerumgehung nach Art. 21 Abs. 2 VStG und des Principal Purpose Tests nach Art. 29 Abs. 9 OECD-MA
Grundlegende Analyse der Missbrauchsfälle
Hohe Relevanz in der Steuerrechtspraxis
Kaum ein Thema wird im Steuerrecht so kontrovers diskutiert wie die Missbrauchsfälle bei der Rückerstattung der Verrechnungssteuer. In der Praxis haben sich über die letzten Jahrzehnte vier Missbrauchsfälle herausgebildet, bei denen die Rückerstattung der Verrechnungssteuer verweigert wird. Das sind die Altreservenpraxis, die stellvertretende Liquidation, die internationale Transponierung und die erweiterte internationale Transponierung. Diese Arbeit untersucht erstmals umfassend und konzise die diesen Fällen zugrunde liegenden Rechtsgrundlagen: die Steuerumgehung nach Art. 21 Abs. 2 VStG und der Principal Purpose Test nach Art. 29 Abs. 9 OECD-MA. Kernstück der Arbeit bildet die Beantwortung der Frage, inwiefern die vier Missbrauchsfälle mit den beiden Rechtsgrundlagen zu vereinbaren sind. Diese Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zu dieser anspruchsvollen und praxisrelevanten Thematik und damit zur Fortentwicklung des Steuerrechts.
September 2026, ca. 378 Seiten, broschiert, Schriftenreihe Finanzwissenschaft und Finanzrecht, Bd. 134, 1. Auflage, Deutsch
Stämpfli Verlag AG
9783727228186

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