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Künstliche Intelligenz und smarte Maschinen

Kritische Essays zur neuen kopernikanischen Wende
Smarte Maschinen übernehmen heute Aufgaben, von denen man einst annahm, sie seien ausschliesslich mit menschlicher Intelligenz zu bewältigen. Sie zwingen uns zu überdenken, was Intelligenz, Bewusstsein, Persönlichkeit bedeuten. Sollen wir sie «einbürgern» und mit ihnen «auf Augenhöhe» verkehren? Das hieße den traditionellen anthropologischen Ansatz umkehren, in dem der Mensch die Zentralperspektive beansprucht. Nun lernt er sich im Spiegel seiner Artefakte neu kennen und verstehen, so wie er mit der kopernikanischen Wende zu einem neuen Selbstverständnis fand. Eduard Kaeser entlarvt den Reiz, Maschinen Bewusstsein zuzuschreiben, und den Fatalismus, der Algorithmen das letzte Wort gibt. Ohne Technikgläubigkeit und Kulturpessimismus laden seine klarsichtigen Essays ein, neu über den Menschen nachzudenken – und den Einsatz smarter Maschinen verantwortungsvoll zu gestalten.
Dezember 2025, 172 Seiten, Broschiert, Schwabe reflexe, Bd. Bd. 87 87, Deutsch
schwabe
978-3-7965-5472-8

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