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Jugendschutz auf Video-Sharing-Plattformen

Verkehrssicherungspflichten für Video-Sharing-Plattform-Anbieter auf Grundlage der Richtlinie (EU) 2018/1808 unter besonderer Berücksichtigung kollektiver Altersklassifizierungssysteme

Wie müssen Anbieter von Video-Sharing-Plattformen Minderjährige vor schädlichen Inhalten schützen? Obwohl Dienste wie YouTube zu den beliebtesten Internetanwendungen unter Kindern und Jugendlichen gehören, blieb diese Frage lange Zeit unbeantwortet. Der europäische Gesetzgeber hat die ursächliche Gesetzeslücke mit der Revision der AVMD-RL im Jahr 2018 beseitigt, die vom Bund und den Ländern in nationales Recht umgesetzt wurde. Im Fokus der Arbeit steht die Wechselwirkung mit dem Plattformprivileg. Auf dieser Basis werden innovative Instrumente wie die Einbindung der Nutzer untersucht. Sie ermöglichen einen praktikablen Schutz Minderjähriger, ohne die Interessen der Anbieter, Inhalteanbieter und Werbetreibenden unverhältnismäßig zu belasten.

November 2024, ca. 617 Seiten, Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht UFITA, Bd. 302, Deutsch
Nomos
978-3-7560-1588-7

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