Grundprinzipien intermediärer Wertschriftenverwahrung – und, was die DLT daran nicht ändert
Eine strukturtheoretische Betrachtung der (gesamten) Verwahrungskette am Beispiel der «Verpfändung» einer einzelnen Wertschrift
Wo ist eigentlich meine Wertschrift? Diese Frage interessiert in der Regel erst dann, wenn ich die Wertschrift effektiv brauche. Dann aber wird sie akut. Denn es existiert deren ökonomisches Substrat nur einmal. Ganz egal, in wie vielen Wertschriftenkonten sie auftaucht. Und ganz egal, mittels welcher Technik sie verbucht ist. Die Antwort auf diese einfache Frage ist nicht trivial. Sie erfordert die Analyse der gesamten Verwahrungskette bis hinauf zum Emittenten. Anspruchsvoll wird diese Analyse dort, wo mehrere Sachrechte aufeinander treffen. Diese Arbeit zeigt auf, welche Fragen sich, an welcher Stelle in der Verwahrungskette, dabei zwingend stellen. Und zwar vollständig. Sie liefert somit die zwingend notwendige, aber oftmals fehlende, Gesamtbetrachtung, ohne welche Verwahrungsketten nicht korrekt analysiert werden können. Als solche versteht sie sich primär als Ausgangspunkt weiterer Betrachtungen zum Thema, und ersetzt nicht das Studium fundierterer Literatur zu einzelnen Aspekten des Kollisions- und Sachrechts.
Juni 2026, 341 Seiten, Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Bd. 374, Deutsch
Dike
978-3-03891-755-7
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