Wege der Mönche – Wege der Macht

Mobilität, Herrschaft und Polyzentrik im orthodox-transimperialen Raum

Die Analyse basiert auf vier mönchischen Persönlichkeiten: Nikodim von Tismana, Gregor Camblak, Niphon II. von Konstantinopel und Makarius III. Zaim von Antiochien. Deren Itinerarien werden im transimperialen Raum von Syrien bis Russland verfolgt. So zeigt sich, wie die orthodoxe Welt als Ergebnis der Synergie zwischen mehreren Zentren gleichzeitig entsteht. Die Fürstentümer Walachei und Moldau bilden die Drehscheibe, die vorgestellten Itinerarien im transimperialen Polysystem der Orthodoxie zu verorten und zu bündeln. Die hier erzählte Geschichte führt den Leser durch die komplexe und bewegte Welt des sogenannten Orthodox Commonwealth, die bis heute die Geschicke Europas maßgeblich prägt.

juin 2026, 176 pages, Das Östliche Christentum / Neue Folge, Bd. 67, Allemand
Pustet F.
978-3-7917-3693-8

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