Recht auf den Tod

Staatlicher Paternalismus beim Betäubungsmittelsuizid

Die Arbeit analysiert die verfassungsrechtlichen Leitplanken für eine Regulierung der Suizidassistenz und leitet daraus einen konkreten Rahmen ab, innerhalb dessen sich ein gesetzgeberisches Schutzkonzept für Sterbewillige bewegen muss. Nachdem das Bundesverfassungsgericht § 217 StGB für verfassungswidrig erklärt hat, ist die Diskussion darüber in Politik und Wissenschaft wieder in vollem Gang. Doch wie viel Paternalismus erlaubt das Grundgesetz? Und warum sollte man mündige Bürger überhaupt vor sich selbst schützen? Um dem auf den Grund zu gehen, nimmt der Verfasser auch das rechtsphilosophische Fundament des Grundgesetzes in den Blick und arbeitet juristische Maßgaben für staatlichen Paternalismus beim Betäubungsmittelsuizid heraus.

août 2026, env. 517 pages, Nomos Universitätsschriften - Recht, Bd. 1054, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4276-0

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