Die zivilrechtliche Haftung des Arztes und des Medizinprodukteherstellers bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz zur Diagnostik

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die medizinische Diagnostik und verspricht präzisere, frühere und effizientere Entscheidungen. Doch wer haftet, wenn KI-Systeme Fehlentscheidungen treffen? Die Dissertation untersucht diese Frage anhand der zivilrechtlichen Haftung von Ärzten und Medizinprodukteherstellern gegenüber Patienten. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten KI-gestützter Entscheidungsprozesse bei einem unterstützenden und einem ersetzenden Einsatz. Auf dieser Grundlage werden Haftungsrisiken, mögliche Haftungslücken und Verschiebungen der Verantwortlichkeit analysiert. Darüber hinaus werden Ansatzpunkte aufgezeigt, wie eine sachgerechte Risikozuordnung künftig ausgestaltet werden kann. Zugleich werden europäische Regulierungsansätze und ihr Zusammenspiel mit dem Haftungsrecht eingeordnet. Die Arbeit richtet sich an Juristen mit dem Schwerpunkt Medizinrecht, Produkthaftungsrecht und Haftungsrecht, Regulierungsbehörden sowie Akteure im Gesundheitswesen.

mai 2026, env. 307 pages, Nomos Universitätsschriften - Recht, Bd. 1046, Nomos Universitätsschriften, Allemand
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4213-5

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