Naturschutz und Staatsmacht

Eine politische Ökologie der Biodiversitätskrise

Der Verlust von Biodiversität gehört weltweit zu den schwerwiegendsten Umweltproblemen. Darum ist politisches Eingreifen dringend notwendig. Handeln müssen hier Staaten, die für den Naturschutz auf ihren Hoheitsgebieten verantwortlich sind. Allerdings ist Naturschutzpolitik im Globalen Süden historisch in erster Linie ein koloniales Projekt. Die Menschenrechtsbilanz des Naturschutzes ist zweifelhaft und verbunden mit Gewalt gegen lokale Bevölkerungen. Sören Köpke analysiert die Spannungsfelder der Naturschutzpolitik in verschiedenen Dimensionen - territorial, biopolitisch, institutionell und geopolitisch. Seine politische Ökologie der Biodiversitätskrise erkundet die Rolle und Wirkung von Staatsmacht im Angesicht des großen Aussterbens.

août 2026, 180 pages, Edition Politik, Bd. 202, Allemand
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978-3-8376-7747-8

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