Menschenwürde - unantastbar, unteilbar, universell?

Angesichts der Herausforderungen, vor denen Deutschland als Einwanderungsland steht, sowie mit Blick auf aktuelle Infragestellungen der inklusiven Menschenwürdegarantie durch exklusivkollektivistische Theorien und politische Strömungen führte eine interdisziplinäre, interreligiöse und internationale Fachtagung am 24. und 25. Juni in Bonn Juristen, Historiker, Soziologen und Theologen der drei monotheistischen Schriftreligionen - Christentum, Judentum und Islam - zusammen, um aus ihrer je eigenen Fachperspektive die Würde des Menschen zu definieren und zu begründen und so die Möglichkeiten und Grenzen eines ¿overlapping consensus¿ auszuloten: Wird die in Europa inzwischen zu einer grundrechtlichen Garantie verdichtete Idee der Menschenwürde religionsübergreifend universell als unverfügbar und unteilbar angesehen und verstanden? Der vorliegende Sammelband enthält die Schriftfassung der auf der Tagung gehaltenen Vorträge und macht sie damit der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

septembre 2026, env. 177 pages, Allemand
Duncker & Humblot GmbH
978-3-428-19452-0

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