Mit der Entdeckung der Veroneser Handschrift der Institutionen des Gaius 1816 wurde das wohl wichtigste selbständig überlieferte Zeugnis des römischen Rechts der klassischen Zeit zu einem Forschungsgegenstand ersten Ranges. Friedrich Carl von Savigny, der den Fund vorbereitet hatte, unterzog den Text einer tiefgehenden Analyse und hielt exegetische Vorlesungen, in denen er das Werk des römischen Juristen insgesamt und dessen einzelne Lehrsätze interpretierte. So eröffnete die Verbindung von Forschung und Lehre noch vor dem Erscheinen des Textes im Druck den Blick auf dessen Wahrnehmung durch den prominentesten Juristen seiner Zeit. Der vorliegende Band enthält die Edition der drei erhaltenen Nachschriften von Savignys Gaius-Vorlesungen.
juin 2026, env. 350 pages, Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 352, Allemand
Klostermann Vittorio GmbH
978-3-465-04732-2
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