Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Ironie der Legalität

Anmerkungen zum Urteilsbegriff im Anschluss an die neuere deutsche Rechtskritik

Die vorliegende Studie vollzieht das Scheitern des liberalen Freiheitsversprechens anhand der zeitgenössischen, deutschen Rechtskritik nach. Dabei ist der Urteilsbegriff zentral für eine Kritik des Rechts, stellt doch jeder Gebrauch eines Rechts immer auch ein Urteil dar. Die Form liberaler Urteile ist die Legalität. Diese Legalität wird als ironische Urteilspraktik kritisch rekonstruiert, welche die Subjekte nicht zu befreien vermag. Denn das lustvolle Disponieren des ironischen Urteils erzeugt keine Praxis, sondern bloß eine schlechte Unendlichkeit. Um das Freiheitsversprechen der Moderne zu retten, bedarf es daher einer Überschreitung der Ironie, welche in dieser Studie als Ironisierung der Ironie konzeptualisiert wird. Der Titel wird mit Erscheinen auch Open Access zur Verfügung stehen.

février 2026, env. 350 pages, Kontrovers, Bd. 04, Allemand
Karl Alber
978-3-495-98915-9

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