Die Rechte der Natur

Fundament einer anderen Gesellschaft

Die Klimakrise macht unmissverständlich klar: Der Planet lässt sich nicht mit denselben Denkweisen retten, die seine Zerstörung hervorgebracht haben. Die Rechte der Natur geben darauf eine ebenso einfache wie revolutionäre Antwort. Sie begreifen die Natur nicht länger als Objekt der Ausbeutung, sondern als Rechtssubjekt - mit einem eigenen Recht auf den Erhalt ihrer Lebenszyklen und ihrer Integrität. Während es uns selbstverständlich erscheint, dass Unternehmen Rechte haben und diese vor Gericht einklagen können, stößt die Vorstellung, dass auch die Natur Rechte haben könnte, noch weitgehend auf Unverständnis - dabei hängt doch unser aller Leben von intakten Ökosystemen ab. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser Idee: von ihren Wurzeln in Indigenen Kulturen über ihre Verankerung in der Verfassung Ecuadors bis zu den weltweiten Kämpfen um ihre Anerkennung. Es zeigt, dass die Rechte der Natur weit mehr sind als ein juristisches Konzept. Sie markieren einen grundlegenden Perspektivwechsel und stellen eine Wirtschaftsordnung infrage, die Natur zur Ware macht und ihre Zerstörung systematisch vorantreibt. Wer die ökologische Krise überwinden will, kommt an einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation nicht vorbei. Gegen die Sackgassen von ¿grünem Kapitalismus¿ und vermeintlich ¿nachhaltiger Entwicklung¿ entwirft dieses Buch die Rechte der Natur als Fundament einer anderen Gesellschaft. Denn: 'Solange wir Menschen den Frieden mit der Erde nicht wiederherstellen, wird es für uns keinen Frieden auf der Erde geben.'

octobre 2026, Allemand
Unrast Verlag
978-3-89771-669-8

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