Die Motivation für dieses Buch beruht auf der Beobachtung, wie sehr sich die fundamentalen Eingangsparameter in städtebaulichen Entwürfen in den letzten Jahrzehnten geändert haben. Wie sind die Veränderungen parallel mit gesellschaftspolitischen Umbrüchen zu verstehen und welche städtebaulichen Visionen prägen die jeweiligen Sichtweisen? Wer sind die AkteurInnen in diesem jahrzehntelangen Kampf um richtige Antworten? Um diesen und ähnlichen Fragestellungen nachgehen zu können, verstehen wir diese Zusammenstellung gleichzeitig mit dem Anspruch Widerspruch herauszufordern, sodass der städtebauliche Dialog wieder Fahrt aufnehmen kann.

