Die Verkehrsauffassung in BGB und UWG
Am Beispiel des Sachenrechts und der Irreführungsgefahr
Von:
Schenk, MelanieDie Arbeit beschäftigt sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Merkmal der Verkehrsauffassung. So wird im ersten Teil in einem geschichtlichen Überblick beleuchtet, wie die Verkehrsauffassung ausgehend von Levin Goldschmidt in den Besitzbegriff Eingang fand. Der zweite Teil stellt die im Zusammenhang mit der Irreführungsgefahr deutlich ausgeprägtere Diskussion um die normative oder empirische Ausgestaltung des Merkmals dar. In einem dritten Teil untersucht die Autorin dann, wie die Verkehrsauffassung durch die Gerichte ermittelt wird. Die Untersuchung macht deutlich, dass die von den Gerichten angewandten Ermittlungsmethoden in allgemein zivilrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Verfahren deutlich voneinander abweichen.
August 2010, ca. 114 Seiten, Schriften zur Entwicklung des Privatrechtssystems, Bd. 6, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-60216-4
Peter Lang
978-3-631-60216-4

