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Corporate-Governance-Strukturen interner Märkte

Aktuelle empirische Ergebnisse zeigen, dass (human-)spezifische Investitionen für die Schaffung von Unternehmenswert von ausschlaggebender Bedeutung sind. Anders als rein finanzielle Investitionen sind sie aber irreversibel und nur schwer gegenüber Dritten zu rechtfertigen. Dieses grundlegende Problem wird dadurch verschärft, dass in der Regel der aus den einzelnen spezifischen Investitionen resultierende Wertbeitrag nur schwer oder gar nicht direkt zurechenbar ist. Maßgeblich für spezifische Investitionsanreize sind interne Steuerungs- und Kontrollmechanismen in Verbindung mit Verfügungsrechten und Anreizsystemen, welche die Auf- und Zuteilung des generierten Wertbeitrags auf die einzelnen Individuen glaubhaft regeln.

Im Rahmen einer komparativen Institutionenanalyse untersucht Thomas Pfeiffer Grenzen und Möglichkeiten verschiedener in der Literatur diskutierter Corporate-Governance-Strukturen, die kostenbasierte bzw. verhandlungsorientierte Verrechnungspreisverfahren zur Lösung innerbetrieblicher Koordinations- und Anreizprobleme einsetzen. Im Vordergrund steht dabei die Lösung bzw. Milderung der Unterinvestitionsproblematik.

November 2003, ca. 308 Seiten, Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung, Deutsch
Dt. Universitätsvlg., Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
978-3-8244-9114-8

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