Auf der Nase des rosaroten Prinzen

Wiener Scherznamen aus kulturgeschichtlicher Perspektive

"Liesl", "Kracherl", "Eitrige", "Beamtenforelle" oder "Burgmurrer". Manche dieser Wiener Begriffe sind heute noch in Gebrauch, andere verschwunden. Wie kam es dazu, dass ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnlicher Fürst, den Johann Wolfgang von Goethe den "frohesten Mann des Jahrhunderts" nannte, zum Gründer des Wiener "Nasenwegs" wurde? Welchen Scherznamen kannte man für Fiaker, die ihre Kutschen für amouröse Fahrten offerierten? Welchen besonderen Umständen verdanken die Wiener "Beserlparks" ihren Namen? Fragen wie diesen geht der Historiker Johann Werfring auf den Grund. Er spürt dabei der Herkunft der jeweiligen Begriffe nach und erläutert facettenreich ihren kulturhistorischen Kontext.

Mai 2026, 288 Seiten, Brill Österreich Ges.m.b.H., Deutsch
Boehlau Verlag
978-3-205-22523-2

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