Aller Aufstieg ist schwer
Jeder kann alles schaffen, wenn er sich nur anstrengt? Schön wär's.
Ramona Wuttig zeigt in diesem Debattenbucheindrücklich: Sozialer Aufstieg gelingt in Deutschland oft trotz - und nicht wegen - der bestehenden Strukturen. Ihre eigene Geschichte beginnt im ländlichen Thüringen in extremer Armut: ohne fließendes Warmwasser, geprägt von Arbeitslosigkeit der Nachwendezeitund gesellschaftlicher Ausgrenzung, Offen erzählt sie von der Scham, die das Aufwachsen in prekären Verhältnissen begleitet, und entlarvt das Versprechen der Chancengleichheit als Illusion.
Die enge Verknüpfung ihrer bewegenden Biografie mit soziologischer Analyse macht dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre.
Wer dieses Buch liest, wird es nicht mehr vergessen. Mit großer sprachlicher Wucht entfaltet Ramona Wuttig ein erschütterndes Bild der sozialen Ungleichheit in diesem Land. Christian Baron
Eine radikal ehrliche Biografie darüber, wie Ausgrenzung Menschen formt und Chancen zerstört. Prof. Dr. Jutta Allmendinger
Wie steinig der soziale Aufstieg für Kinder aus (ostdeutschen) Arbeiterfamilien ist, haben auch schon andere Buchautor:innen beschrieben, aber wohl nie so fesselnd wie Ramona Wuttig. Prof. Dr. Christoph Butterwegge
Rowohlt Taschenb.
978-3-499-01976-0

