Zur Strafbarkeit von digitalem Hass

Eine materiellrechtliche, rechtstatsächliche und kriminalpolitische Betrachtung unter Heranziehung empirischer Untersuchungen
Die Arbeit befasst sich mit online getätigten herabwürdigenden und bedrohlichen Äußerungen. Eine Interviewstudie mit Betroffenen und Verfasser:innen bildete die Grundlage für die sich daran anschließende Befassung mit der Strafbarkeit des Phänomens. Die Autorin untersucht, inwieweit die verschiedenen Erscheinungsformen strafbar sind und welche Schwierigkeiten sich bei der Rechtsanwendung zeigen. Hierzu wird eine Auswertung von Akten mehrerer Staatsanwaltschaften herangezogen, die Verfahren wegen §§ 185 ff., 130, 241, 111, 126 und 140 StGB betraf und durch Expert:innen-Interviews ergänzt wurde. In der Arbeit werden bereits erfolgte Reformen berücksichtigt und weitere Vorschläge zur Anpassung des materiellen Strafrechts unterbreitet.
August 2026, ca. 640 Seiten, Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law, Bd. 36, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4295-1

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