Willensvollstrecker und Gerichte in der Erbteilung
Eine Analyse von Rollen und Kompetenzen de lege lata und de lege ferenda
Erbteilungen können überfordernd sein und bergen ein hohes Konfliktpotenzial. Ohne Einstimmigkeit droht eine Blockade. Um diesbezüglich Abhilfe zu schaffen, kann der Erblasser den Erben einen Willensvollstrecker zur Seite stellen. Alternativ entscheidet auf Klage hin das Gericht. Die vorliegende Arbeit widmet sich diesen beiden Akteuren und untersucht, welche Rollen und Kompetenzen Willensvollstreckern und Gerichten in der Erbteilung zukommen. Auf Basis der Berufserfahrung des Autors sowie des aktuellen Stands von Lehre und Rechtsprechung werden die rechtlichen Grundlagen, Handlungsspielräume und Grenzen beider Akteure beleuchtet. Zugleich werden bestehende Unklarheiten analysiert und im zweiten Teil der Arbeit Reformvorschläge entwickelt, die den praktischen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen.
Februar 2026, 99 Seiten, Impulse zur praxisorientierten Rechtswissenschaft, Bd. 123, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-9476-4
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