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Selbstbestimmungsaufklärung und hypothetische Einwilligung im Medizinstrafrecht

Im Medizinstrafrecht soll die hypothetische Einwilligung den strafbarkeitsbegründenden Effekt weitgefasster ärztlicher Aufklärungspflichten begrenzen und dadurch die Ärzteschaft vor übermässiger Kriminalisierung schützen. Die Schweizer Strafgerichte beschäftigen sich zunehmend mit der hypothetischen Einwilligung und wenden sie auch auf medizinstrafrechtliche Sachverhalte an. Die Rechtslage bleibt jedoch unklar, da sich die einschlägigen Urteile nicht kritisch mit der Rechtsfigur auseinandersetzen. Die vorliegende Arbeit untersucht daher vor dem Hintergrund einer systematischen Herleitung und Bestimmung der strafrechtlichen Selbstbestimmungsaufklärung, ob die hypothetische Einwilligung im Schweizer Medizinstrafrecht anerkannt werden soll, und diskutiert im Anschluss an die Verneinung dieser Frage alternative Lösungsmodelle zur Rechtsfigur.
November 2025, 158 Seiten, Impulse zur praxisorientierten Rechtswissenschaft, Bd. 118, Deutsch
Schulthess
978-3-7255-9418-4

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