Whistleblowing wegen staatlichen Fehlverhaltens

Notwendigkeit eines einheitlichen überstaatlichen Schutzstandards und Hinweissystems

Diese Dissertation zeigt, warum staatliches Whistleblowing ein unverzichtbares Instrument demokratischer Kontrolle ist und weshalb der Schutz von Hinweisgeber:innen, insbesondere im Bereich staatlicher Geheimhaltung, erhebliche Defizite aufweist. Ausgehend von einer eigenständigen Begriffsbestimmung analysiert die Arbeit die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie das Spannungsverhältnis zwischen Transparenz, Demokratie, nationaler Sicherheit und Geheimhaltung. Auf dieser Grundlage entwickelt sie ein Schutzkonzept mit dem Vorschlag eines international einheitlichen Schutzstandards, einer unabhängigen internationalen Meldestelle sowie umfassender Reformempfehlungen für das nationale Recht. Die Autorin ist im Verfassungs- und Strafrecht tätig.

Oktober 2026, ca. 397 Seiten, Studien zum öffentlichen Recht, Bd. 44, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-2683-8

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