Vom Netz

Ein Plädoyer für die Abschaffung des Internets

Alle sprechen über die negativen Seiten des Internets - depressive Jugend, zersetzte Gehirne, aufziehender Faschismus - aber niemand zieht eine Konsequenz über die eigene Nische hinaus. Es scheint, als wäre alles schlecht, nur das Ganze nicht. Doch das Internet ist keine neutrale Infrastruktur; es verstärkt bestehende Probleme und schafft neue. In ihm konstituieren sich Beziehungen, Arbeit, Liebe, Freizeit, Selbstverwirklichung und Politik und verschmelzen zu einem ununterscheidbaren Brei. Zugleich ist es ein Ort der Vermessung, Ordnung, Kontrolle und Überwachung. Madani Mebarek und Paul Schierle zeigen: Die Erscheinungen an der Oberfläche sind Symptome tieferliegender Probleme, die negativen Konsequenzen entstehen aus seiner Struktur. Sie machen deutlich, warum die Abschaltung des Internets unsere beste Chance auf eine befreite Gesellschaft ist. Nicht alles ist schlecht - das Ganze aber doch!

September 2026, ca. 120 Seiten, Deutsch
mandelbaum verlag
978-3-99136-139-8

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